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Global tätiger Forschungsdienstleister. Betreibt in Deutschland unter anderem das "Nielsen Single Source-Panel", in dem Kauf und Mediennutzung in den selben Haushalten gemessen wird. Das Tochterunternehmen "Nielsen Media Research" erfasst die Werbeschaltungen in allen Medien und errrechnet aus diesen Schaltungsinformationen und den Preislisten der einzelnen Werbeträger die "Brutto-Werbeaufwendungen" aller Medien (siehe auch AdEx-Daten). Die Brutto-Werbeaufwendungen nach Nielsen sind in jeder Ausgabe des I-Punkts enthalten.
Abdikativ ist ein Hinweis zum Ende der gesponserten Sendung ("Diese Sendung wurde Ihnen präsentiert von ...")
Zeitgleiche Ausstrahlung des Format-Abspanns und Werbung durch Bildschirmaufteilung, Beispiel: RTL - Abspann "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten", ca. 65% des Bildschirms TV-Werbespot (mit Ton), ca. 35% des Bildschirms Abspann des Formats (ohne Ton).
Der Abstand zwischen zwei aufeinander folgenden Werbeunterbrechungen muss laut Rundfunkstaatsvertrag mindestens 20 Minuten betragen. Im Fernsehen ausgestrahlte Kinospielfilme dürfen bei einer Mindestdauer von 45 Minuten bereits einmal unterbrochen werden. Zulässig sind ebenfalls Teilbelegungen (Splitscreens) des gezeigten Bildes, vorausgesetzt die Werbung ist vom restlichen Programm optisch eindeutig getrennt und dementsprechend als solche gekennzeichnet. Diese Teilbelegungen gelten allerdings nicht als Unterbrecherwerbung und sind folglich nicht von der Abstandsregelung betroffen.
Die Zeitschiene zwischen 17.00 und 20.00 Uhr.
Das Institut für Demoskopie Allensbach führt seit 1997 die Allensbacher Computer- und Telekommunikations-Analyse (ACTA) [www.acta-online.de] durch, um die Ausbreitung der neuen Technologien in den privaten Haushalten, die Entwicklung der Nutzung und die Auswirkungen auf das Informations- und Konsumverhalten zu dokumentieren.
Ad-hoc-Studien sind Untersuchungen, die darauf ausgelegt sind, ein aktuell anstehendes Problem schnell zu lösen, z.B. ob ein neues Produkt oder eine neue Verpackung vom Verbraucher akzeptiert wird.
Der ADC (Art Directors Club) [www.adc.de] ist ein Verein der Kommunikationsbranche mit Sitz in Berlin. Der 1964 gegründete Verein hat derzeit 365 Mitglieder und 111 fördernde Mitglieder aus den kreativen Bereichen. Außer der Interessenvertretung seiner Mitglieder gehören die Verbesserung kreativer Leistungen und die Nachwuchsförderung zu seinen wichtigsten Aufgaben.
Früher: Nielsen S+P Daten. Nielsen Media Research erfasst die Werbeschaltungen in allen Medien und errrechnet aus diesen Schaltungsinformationen und den Preislisten der einzelnen Werbeträger die Brutto-Werbeaufwendungen aller Medien (siehe auch AdEx-Daten). Diese "AdEx-Daten" sind differenziert nach Wirtschaftsbereichen, Produktgruppen und –familien sowie Firmen und Marken aus. Sämtliche Daten sind tages-, wochen- und monatsbezogen verfügbar. Eine Zusammenfassung der Top-Branchen finden sich in jeder Ausgabe des I-Punkts.
Redaktionelle Werbung. Kompositum aus "Advertisement" (Anzeige, Werbung) und Editorial (redaktioneller Artikel), d.h. eine Anzeigenwerbung, die in redaktioneller Optik erstellt wird.
AE steht für Annoncen-Expedition, eine alte Bezeichnung für Anzeigenmittler oder Werbungsmittler. Daher stammt auch der Begriff AE-Provision (Agenturprovision).
Indexwert über die Zielgruppennähe z. B. eines Mediums oder Programms. Ein Index von 110 bedeutet beispielsweise, dass die Sehbeteiligung einer bestimmten Zielgruppe um 10 % höher liegt als die Sehbeteiligung der Gesamtnutzerschaft. Berechnung: Reichweite in der Zielgruppe (absolut) x 100 / Reichweite in der Vergleichszielgruppe (absolut) = Affinität (%)
Für die von einer Agentur erteilten Aufträge gewährt die IP einen Agenturrabatt in Höhe von 15% auf das Rechnungsnetto, d.h. auf die Rechnungssumme ohne Mehrwertsteuer, nach Abzug von sonstigen Rabatten, aber vor Skonto. Details zur Gewährung des Agenturrabatts sind in unseren AGB geregelt.
Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (Mitglieder: ARD, ZDF, RTL, ProSiebenSat.1 Media AG und die von ihnen vertretenen Senderfamilien) hat die GfK-Fernsehforschung mit der Erfassung der Fernsehnutzung in Deutschland beauftragt. Diese Daten sind im Werbemarkt als gültige Währung für die TV-Planung anerkannt. Die AGF (www.agf.de) erteilt Lizenzen zur Datennutzung an andere Sender, an Agenturen und Werbungtreibende sowie Datenverwerter.
Die Arbeitsgemeinschaft Internet Research e.V. (AGIREV) www.agirev.de wurde als eingetragener Verein im Mai 2001 von neun großen Online-Vermarktern gegründet. Die AGIREV hat sich zum Ziel gesetzt, fachlich kompetent und unabhängig von Individual-Interessen praxisnahe Standards in der Internet-Forschung zu setzen und dem Online-Werbemarkt planungsrelevante Daten zur Verfügung zu stellen.
Die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) www.agof.de wurde im Dezember 2002 gegründet. Der Verein setzt sich zusammen aus allen Mitgliedern der AGIREV, Auftraggeberin des Online-Reichweiten-Monitors (ORM), und den Trägern und Lizenznehmern der Arbeitsgemeinschaft @facts sowie weiteren führenden Online-Vermarktern. Aufgabe und Zweck der AGOF ist es, unabhängig von Individualinteressen für Transparenz und praxisnahe Standards in der Internet- und Online-Werbeträgerforschung zu sorgen. Ziel ist es, die neue einheitliche Reichweiten-Währung als Basis für die Online-Mediaplanung im Markt zu etablieren.
Das Institut für Demoskopie Allensbach erstellt einmal pro Jahr die Allensbacher Werbeträger-Analyse (AWA), die die Mediennutzung sowie das Konsumverhalten und die Einstellungen Erwachsener ab 14 Jahre erhebt. Die AWA unterscheidet sich von der MA durch niedrigere Fallzahlen, ein anderes Verfahren zur Stichprobenziehung der Befragten sowie durch weit reichende Fragen zu Lifestyle-, Produkt- und Markenverwendung.
Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten in der Bundesrepublik Deutschland. Siehe DLM.
Wenn ein Unternehmen in konjunkturschwachen Phasen entgegen den Markttrend in Werbung investiert, um so Marktanteile zu gewinnen, spricht man von antizyklischer Werbung. In der Regel wird in absatzstarken Zeiten der Werbeeinsatz verstärkt und in absatzschwachen Zeiten der Werbeeinsatz zurückgenommen.
Die AGF (Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung) als Kooperation von vier Senderfamilien (ARD, ZDF, RTL, Pro Sieben Sat.1) und ihren Familienmitgliedern ist Auftraggeber und oberstes Kontrollorgan für die Ermittlung und Vermarktung der offiziellen TV-Forschungsdaten in Deutschland. In allen Gremien der AGF sind ebenfalls Vertreter der Lizenzsender sowie von Agenturen und Werbekunden vertreten.
Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse. Siehe Media-Analyse (MA).
Der Audience Flow bezeichnet die Zuschauerbindung eines Senders. In einer Audience-Flow-Analyse ist erkennbar, welcher Anteil der Seherschaft einer Sendung von der vorherigen Sendung übernommen werden konnte.
Werbung für Angebote über Servicerufnummern, z.B. Angebote zu Gewinnspielen, DRTV oder anderen Sprachdienstleistungen (0190-Nummern).
Die Ausschöpfung (genauer: der Ausschöpfungsgrad) ist das prozentuale Verhältnis zwischen der Anzahl der Haushalte, die in eine Stichprobe eingeflossen sind (durchgeführte Interviews) und der Anzahl aller kontaktierten Haushalte (Stichprobengröße). Eine mangelhafte Ausschöpfung würde die Repräsentativität einer Stichprobe gefährden.
Spezielle Software zur Mediaplanung und Mediakontrolle, wie zum Beispiel Plan-TV 2000, TV Control oder auch pc#tv.
Bekanntheitsgrad.
Eine geographisch eindeutig abgegrenzte Region mit definierter Bevölkerungsdichte nennt man Ballungsraum.
Als Ballungsraum TV werden lokale und regionale Programmangebote bezeichnet, die sich lediglich auf einen Ballungsraum beschränken.
Banner-Werbung ist eine Online-Werbeform. In der Regel leitet Banner-Werbung beim anklicken auf die Website eines Werbungtreibenden weiter.
Es handelt sich dabei um die Anzahl aller Personen, die einer Auswertung zugrunde liegen. Die Basis kann die Grundgesamtheit abbilden, kann aber auch je nach Personendefinition kleiner sein. Die Basis wirkt in Auswertungen als Vorfilter für die Zielgruppe.
Unter Below-the-line-Aktivitäten fallen alle Promotion-Aktionen, wie zum Beispiel das Käsehäppchen das man im Supermarkt angeboten kriegt, oder auch Direktmarketing (Werbebrief, der direkt nach Hause kommt).
Bezeichnung für einen Markenartikel, den Markennamen oder auch Warenzeichen.
Ist eine Informationsgrundlage für die Agentur um eine Werbekampagne oder -strategie zu entwickeln. Entweder wird das Briefing vom Kunden gestellt oder gemeinsam mit der Agentur erarbeitet.
Die Brutto-Reichweite weist die Kontakte von Personen mit einem Medium oder mehreren Medien in Mio. oder % (= GRP) aus. Dabei werden - im Gegensatz zu Netto-Reichweite - alle Kontakte addiert, sodass nicht mehr ersichtlich ist, wie oft dieselben Personen erreicht wurden. Berechnung: Reichweite (in %) x Durchschnittskontakte = Brutto-Reichweite
Unter den Bruttowerbeaufwendungen versteht man die Aufwendungen der Werbungtreibenden für die Schaltung von Werbung. Die Produktionskosten für die Kreativ-Agentur und eventuell gewährte Rabatte werden nicht berücksichtigt. In Abgrenzung hierzu: Nettowerbeaufwendungen
In der Zeit vor 1984 (als die Sender des öffentlich-rechtlichen Fernsehens die einzigen Anbieter von Werbezeiten waren) sollten die Aufträge der Kunden für das Folgejahr bis zum 30. September bei den Sendern bzw. deren Vermarktern eingegangen sein. Heute hat dieser Termin nur noch Bedeutung für die sogenannte Ersteinbuchung.
Firmeninternes Fernsehen, das als Mittel zur Information, der Aus- und Weiterbildung sowie der Motivation der Mitarbeiter dient.
CATI-Befragungen (Computer Assisted Telephone Interviews) verbinden das traditionelle Telefoninterview mit der Erfassung der Daten am PC. Die Erfassung der Daten läuft parallel zum Telefoninterview. Der Fragebogen ist im Computer gespeichert und kann problemlos vom Interviewer aufgerufen werden, so dass die Fragen direkt vom Bildschirm abgelesen und die Antworten erfasst werden.
Ziel der Clusteranalyse ist es, die Gesamtheit der ausgewählten Objekte entsprechend ihrer Merkmalsausprägungen so in Gruppen (= Cluster) zu verteilen, dass die einzelnen Gruppen in sich möglichst homogen, die Unterschiede zwischen den Gruppen aber möglichst groß sind.
Werbespot im TV, Radio oder Kino.
Vereinbarung zwischen Werbungtreibendem und Vermarkter, in der das zu buchende Werbevolumen und der dafür gewährte Rabatt festgeschrieben werden.
Das Corporate Design (CD) ist ein Teilbereich der Corporate Identity. Es regelt das einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens, welches nach innen und außen wirken soll. Es umfasst Typografien, Farbkombinationen, Symbole sowie Platzierungen des Logos usw. Damit wird erreicht, dass jeder öffentliche Firmenauftritt identischen Gestaltungsmustern folgt und stets ein gleichbleibendes Imagebild transportiert.
Die Corporate Identity (CI) beschreibt den Charakter eines Unternehmens. Es wird auch oft der Begriff Unternehmensphilosophie verwendet. Die CI gibt der Firma ein Profil, das Verhaltensmuster erklärt und vorschreibt. Die Geisteshaltung des Unternehmens wird für den öffentlichen Auftritt visuell im Corporate Design festgehalten und ist somit maßgeblich für das Image des Unternehmens.
Die Kosten pro GRP geben Aufschluss über die Wirtschaftlichkeit eines Mediums. Es sind die Aufwendungen, die benötigt werden, um 1% der Zielgruppe zu erreichen. Berechnung: Einschaltkosten / GRP = Cost per GRP.
Ist ein Begriff des Response-Marketing. Damit sind die aufgewendeten Kosten für eine eingegangene Bestellung gemeint.
Man spricht von Crossmedia, wenn für eine Werbekampagne mehrere Mediagattungen eingesetzt werden. Bei einer nicht vernetzten Crossmedia-Kampagne werden lediglich mehrere Mediagattungen eingesetzt, bei einer vernetzten Crossmedia-Kampagne verweisen die Werbeauftritte in den verschiedenen Medien aufeinander (z.B. weist der TV-Spot auch auf die Website zur Kampagne im Internet hin).
Kombination mehrerer Werbeformen. Beispiel: Ein Gewinnspiel wird sowohl im Print-Bereich als auch im TV und Online beworben. Zusätzlich liegen Teilnahmekarten am POS (Point of Sale) aus.
Ist eine Set-Top-Box für den Empfang von Pay-TV und Free-TV.
Das DAP-Software-Büro [www.dap-software.de] wurde 1987 gegründet, Firmensitz ist Frankfurt am Main. Im Auftrag der AGF entwickelt das Büro Auswertungssoftware für die Daten aus dem AGF/GfK-Fernsehpanel. Die Software-Angebote umfassen TV-System, TABAGG und Plan-TV 2000. Des Weiteren verantwortet DAP die tägliche externe Qualitätskontrolle der Daten der GfK Fernsehforschung.
Ein Data Warehouse ist eine themenorientierte, integrierte, vom Anwender nicht veränderbare, historische Sammlung von Daten, die primär zur Unterstützung des Entscheidungsprozesses im Unternehmen genutzt wird.
Unter Database-Marketing wird ein Marketing auf Basis kundenindividueller, in einer Kundendatenbank gespeicherter Informationen verstanden. Im Mittelpunkt des Database Marketing steht das Individual Marketing, mit der Absicht, den richtigen Kunden zum richtigen Zeitpunkt ein auf seine individuellen Bedürfnisse abgestimmtes Informations- und Leistungsangebot anzubieten.
Daten-Feingliederung
Dauerwerbesendungen sind mindestens 90 Sekunden lang. Die Sonderwerbeform wird während der gesamten Ausstrahlung durch die Einblendung des Schriftzuges „Werbesendung“ oder Dauerwerbesendung als Werbung gekennzeichnet.
6.00 Uhr - 17.00 Uhr
Der Decoder ist ein Empfangsgerät, das die verschlüsselt ausgestrahlten Signale im Pay-TV oder die komprimierten digitalen Datenströme beim Digitalen Fernsehen in ein TV-Bild umwandelt, sowie ggf. auch interaktives Fernsehen ermöglicht.
Der Deutsche Werberat [www.interverband.com] ist eine Institution mit Sitz in Bonn und wurde 1972 gegründet. Zentrale Aufgabe des Werberates ist das Entwickeln von Verhaltensregeln und Leitlinien zur inhaltlichen Gestaltung von Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Des Weiteren sind sie zur Konfliktregelung zwischen Beschwerdeführern aus der Bevölkerung und werbenden Firmen zuständig.
Ein Fernsehbild bei der konventionellen analogen Ausstrahlung besteht aus einer Folge von 25 Einzelbildern pro Sekunde, die auch alle übertragen werden. Bei der digitalen Übertragung wird nicht mehr jedes Einzelbild vollständig übertragen, sondern nur noch der Teil, der sich von Bild zu Bild tatsächlich verändert. Durch dieses Verfahren der Datenkompression (MPEG) können pro Frequenz statt eines analogen vier bis sechs digitale Programme übertragen werden. Zum Empfang der digitalen Programme ist ein Digital-Receiver erforderlich, der als externes Gerät angeboten wird oder -bei neueren Modellen - ins TV-Gerät integriert ist.
Längere Spots mit Kaufaufforderung und eingeblendeter Telefonnummer, die es dem Zuschauer ermöglicht, direkt auf die Werbebotschaft zu reagieren.
Die Abteilung Disposition der IP Deutschland bucht die Werbezeiten ein.
Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten, bestehend aus den gesetzlichen Vertretern oder Geschäftsführern der Landesmedienanstalten. Aufgaben des DLM sind die Sicherung der Angebotsvielfalt, der Jugendschutz und das Erlassen von Werberichtlinien.
Gibt an, wie oft eine Person bei Mehrfachbelegung eines Mediums oder mehrerer Medien durchschnittlich erreicht wurde. Wird auch als OTS (opportunity to see) abgekürzt. Berechnung: Brutto-Reichweite / Netto-Reichweite = OTS
Bezeichnung für einheitlich festgelegte Standards zur Übertragung digitaler Fernsehsignale. DVB-C: Digital Video Broadcasting Cable: Standard zur Übertragung digitaler Fernsehsignale im Kabelfernsehen. DVB-S: Digital Video Broadcasting Satellite: Standard zur Übertragung digitaler Fernsehsignale über Satellit. DVB-T: Digital Video Broadcasting Terrestrial: Standard zur Übertragung digitaler terrestrischer Fernsehsignale.
Geschäftstransaktionen, die über das Internet abgewickelt werden.
Eckplatzierungen sind Werbespots, die am Beginn oder am Ende der Werbeinsel zu sehen sind. Basis zur Bestimmung, welcher Werbekunde die aufmerksamstarken Eckplatzierungen bekommt, ist das sogenannte Fair-Share Prinzip.
Der Einschaltplan enthält Angaben dazu, wann (Tag, Uhrzeit) und auf welchem Sender die Werbung ausgestrahlt wird. Im Motivplan befinden sich Informationen über das zu bewerbende Produkt sowie Spotlänge. Diese Sendeunterlagen müssen mindestens zwei Wochen vor der Ausstrahlung bei der IP eintreffen.
Die Einschaltquoten werden von der GfK Fernsehforschung im Auftrag der AGF erhoben. Diese berechnet die haushaltsbezogene durchschnittliche Sehbeteiligung in Prozent.
Bezeichnung für Fernsehen, Online (Internet) und Hörfunk.
Sie gibt an, wie viele Personen oder Haushalte einen Sender terrestrisch, über Kabel oder Satellit empfangen können. Die Empfangbarkeit eines Senders ist gegeben, wenn er an mindestens einem Fernsehgerät im AGF/GfK-Panel eingestellt ist. Siehe auch Technische Reichweite.
Electronic Programme Guide. Elektronischer Programmführer für digitales Fernsehen, der dem Zuschauer einen Überblick über die ausgestrahlten Fernsehprogramme liefert. Der EPG beinhaltet ein Navigationssystem mit programmbegleitenden Informationen und - je nach Leistungsfähigkeit- auch intelligente Suchfunktionen zur Programmauswahl.
Ist eine systematische Untersuchung, Auszählung oder Beobachtung aus einer Grundgesamtheit oder einer Stichprobe.
Wenn eine Sendung zum ersten Mal im Fernsehen gezeigt wird, spricht man von einer Erstausstrahlung.
Für eine Werbekampagne zur Verfügung stehende finanzielle Mittel.
Ist ein Tochterunternehmen des französischen Fernsehforschungsinstitut Médiamétrie (www.mediametrie.fr). Eurodata TV führt sendungsbezogene Daten aus mehr als 25 Ländern weltweit zusammen. Das Institut vermarktet die AGF-Daten im Ausland.
Evaluation ist ein Prozess des systematischen Sammelns und Analysierens von Daten/Informationen, um kriterienorientierte Bewertungsurteile zu ermöglichen.
Evaluierung ist die Analyse der Leistung von Mediaplänen und Kampagnen.
Durch die Lockerung des Blockwerbegebots (siehe Werberichtlinien) sind seit April 2000 Einzelspot-Plazierungen möglich. Diese Exklusiv-Werbeblöcke garantieren durch ihre Alleinstellung hohe Aufmerksamkeit.
Mehrfachkontakte (mehrfach erreichte Personen) bei Belegung verschiedener Medien.
Der Hingucker – auffälliges Element, um Aufmerksamkeit zu erzielen.
Neuer Fachbegriff.
Zahl der gewichteten Interviews, die in einer Stichprobe enthalten sind.
Bezeichnet den Streuverlust. Durch Werbemaßnahmen erzielte Kontakte bei Personen, die nicht in der definierten Zielgruppe enthalten sind.
Seit dem 1. Januar 2001 bilden alle TV-Haushalte in Deutschland, deren Haushaltsvorstand bzw. Haupteinkommensbezieher entweder die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines anderen EU-Staates besitzt, die Basis des Fernsehpanels D+EU. Die Haushalte, deren Haupteinkommensbezieher die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, bilden die Basis des Fernsehpanels D. Beide Berichtsbasen stehen in allen AGF-Auswertungssystemen zur Verfügung. Das Fernsehpanel D+EU besteht aus 5.640 Haushalten, von denen 5.500 deutsche und 140 EU-Ausländer-Haushalte sind. Damit wird mit Stand 01.01.2004 die Fernsehnutzung von 73,13 Milllionen Personen abgebildet. Für Intermedia-Vergleiche stehen auch zukünftig die Daten der Haushalte mit deutschem Haupteinkommenbezieher unverändert zur Verfügung (Fernsehpanel D).
Voraussage, Prognose.
Die Werbebotschaft wird in einem individuellen Rahmen ins Programm integriert und läuft parallel zur Sendung inklusive Markenlogo und werblichen Hinweis. Die absolute Alleinstellung nahe am Programm garantiert hohe Aufmerksamkeit.
Die Free-to-air-Box ist ein Digital-Receiver, der lediglich für den Empfang unverschlüsselter, d.h. kostenlos empfangbarer digitaler Fernseh- und Radioprogramme geeignet ist. In der Box sind keine Steckplätze für Decoder zur Entschlüsselung von Pay-TV Programmen vorhanden.
Unverschlüssselt ausgestrahlte Fernsehprogramme, die kostenlos - ohne Dekoder - empfangbar sind.
Anzahl der Werbeschaltungen in einem Medium während des Kampagnenzeitraumes.
Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. in Berlin. 1993 vom VPRT gegründete Organisation mit dem Ziel, durch eine sachgerechte und differenzierte Prüfung von Sendungen, in der Regel vor deren Ausstrahlung, eine Gefährdung, Beeinträchtigung, soziale und/oder ethische Desorientierung von Kindern und Jugendlichen zu verhindern.
Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft [www.fsk.de] in Wiesbaden. Zentrale Prüfstelle für Filme, Videokassetten und vergleichbaren Bildträgern, die in der BRD für öffentliche Vorführungen und Verbreitungen vorgesehen sind. Hier wird entsprechend die Altersfreigabe beschlossen.
Ist das Zusammenfügen von zwei oder mehreren Stichproben zu einer neuen Gesamtheit, die es ermöglicht, die Daten miteinander in Beziehung zu setzen. Dazu sind gemeinsame Merkmale erforderlich, die in beiden Stichproben vorhanden sind.
Kompensation von Forderungen durch nicht-monetären Ausgleich (z.B. gegenseitige Verrechnung von Werbezeiten und Werbeflächen zwischen mehreren Werbeträgern)
Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland.
Tochtergesellschaft der GfK (Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung), die im Auftrag der AGF die Fernsehnutzung in Deutschland erhebt. Mit Hilfe eines elektronischen Messgerätes, dem GfK-Meter, werden diese Daten in 5.640 repräsentativen Haushalten sekundengenau gemessen und stehen jeweils am Folgetag in verschiedenen Berichtsarten zur Verfügung.
Gross Rating Point oder Bruttoreichweite in %. Der GRP ist die Summe aller Kontakte, die in der Zielgruppe in einem oder mehreren Medien erzeugt werden. Der GRP ist die Einheit für den Werbedruck eines Mediaplanes und berechnet sich über Nettoreichweite in % x Durchschnittskontakte oder über Brutto-Reichweite / Zielgruppenpotenzial x 100.
Die Grundgesamtheit umfasst alle Personen, aus denen eine Stichprobe gezogen wird und die durch diese Stichprobe repräsentiert werden
Gesamtverband Werbeagenturen e.V. in Frankfurt. In diesem Verband sind über hundert der größten deutschen Werbeagenturen zusammengeschlossen, die sich zur Beachtung bestimmter Geschäftsprinzipien verpflichtet haben. Die Ziele des GWA sind: Verbesserung der Leistungstransparenz von Werbemedien, Förderung der Effizienz und Kreativität in der werblichen Kommunikation, Aus- und Weiterbildung, Service-Leistungen für die Mitglieder, Professionalisierung und Profilierung der Agenturleistung.
Als Haushaltsführende werden die Personen bezeichnet, denen maßgeblich die Haushaltsführung obliegt. In der Regel sind dies im Mehrpersonenhaushalt Frauen.
Haushaltsvorstand bezeichnet die Person im Haushalt, die maßgeblich für den Unterhalt sorgt.
Ein rechnerischer Vorgang, der die Ergebnisse der Stichprobe in Parametern der Grundgesamtheit überträgt.
Ist die Gesamtheit der Vorstellungen und Einstellungen der Verbraucher gegenüber einer Firma, einem Produkt, einer Marke usw.
Das etablierte Image einer Firma, eines Produktes oder einer Marke durch Kommunikationsmaßnahmen, wie Sponsoring, Merchandising etc., auf neue Produkte bzw. Dienstleistungen übertragen. Im Bereich der Sonderwerbeformen wird auch gerne auf Imagetransfer gesetzt, wenn Eigenschaften eines bestimmten Formats auf den Sponsor übertragen werden.
Siehe Werbewirkung
Wert, der Merkmale (z. B. Affinität) im Verhältnis zu einer auf 100 gesetzten Vergleichsgröße darstellt.
Der Indikativ ist ein Sponsorenhinweis zu Beginn der gesponserten Sendung ("Spannende Unterhaltung wünscht ...").
Auch "Special Ads" genannt. Anders als beim klassischen TV-Spot wird ein Special Ad individuell in Zusammenarbeit mit dem Kunden erstellt. Zu den Special Ads gehören z.B. verschiedene Formen des Sponsorings. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserem interaktiven Special Ads Guide.
Werbesendung, in der Werbebotschaften redaktionell präsentiert werden. Diese Sonderwerbeform (Special Ads) muss entsprechend dem Rundfunkstaatsvertrags als Werbesendung gekennzeichnet sein (Einblendung „Werbesendung“).
Siehe auch Fusion.
Online, Teletext.
Interaktives Fernsehen hat einen Rückkanal vom Zuschauer zum Programmanbieter. Der Zuschauer kann von zu Hause aus über Telefon oder Fernbedienung den Programmablauf steuern, Programme seiner Wahl anfordern oder diverse Services wie z.B. Homeshopping oder Telebanking nutzen.
Vergleich von verschiedenen Mediengattungen
Mehrfachkontakte bei mehrmaliger Belegung eines Mediums.
Vergleich innerhalb einer Mediengattung.
Ein Jingle (engl. jingle = „Bimmeln, Klimpern“) ist eine kurze, einprägsame Tonfolge oder Melodie. Sie ist ein akustisches Erkennungsmerkmal eines Hörfunk- oder Fernsehsenders, einer Sendung oder eines beworbenen Produktes.
Gewichtung.
Die Kampagnenkontrolle ist eine Leistungsüberprüfung einer abgeschlossenen Werbekampagne („ex-post“). Indikatoren der Erfolgskontrolle sind beispielsweise Affinität, TKP, GRP, DSK, NRW und BRW.
Bei TV-Kampagnen ist das die Auswahl der für die Zielgruppe geeigneten Werbeblöcke / Werbeinseln vor ihrer tatsächlichen Ausstrahlung. Auf der Basis von zurückliegenden Fernseh-Daten werden die reichweitenstärksten und / oder kostengünstigsten Werbeumfelder ermittelt. Mithilfe von PLAN TV können dann Indikatoren berechnet werden, die als Prognose für die Leistung der geplanten Kampagne dienen: Indikatoren dafür sind Nettoreichweite, Durchschnittskontakte, Affinität, TKP, TNP, GRP und Kontaktverteilung.
Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich [www.kek-online.de] hat sich auf der Grundlage der Bestimmungen des 3. Rundfunkstaatsvertrages im Mai 1997 gegründet. Ihre Aufgabe ist es, die Einhaltung der Bestimmungen zur Sicherung der Meinungsvielfalt im Fernsehen zu überprüfen und entsprechende Entscheidungen zu treffen. Des Weiteren beurteilt die KEK vor und nach der Zulassung privater Rundfunkveranstalter die Einhaltung der geltenden Bestimmungen zur Sicherheit der Meinungsvielfalt. So werden Veränderungen von Beteiligungsverhältnissen an Fernsehveranstaltern überprüft. Die KEK gilt als Beschlussorgan und Vermittlungsinstanz für alle Landesmedienanstalten.
Zu den klassischen Medien werden TV, Kino, Print, Radio und Plakat gezählt.
Ein klassischer TV-Spot ist Bestandteil einer Werbeinsel (d.h. keine Special-Ads-Form). Die überwiegende Anzahl der TV-Spots hat eine Länge von 20-30 Sekunden.
z.B.: Werbebotschaft kommt an
Ohne Unterbrechung, durchgehend.
Ein Begriff aus der Mediaplanung und -forschung, der den tatsächlichen „Kontakt“ einer Person mit einem Werbemittel oder mit einem Medium bezeichnet.
Ein Begriff aus der Mediaplanung und -forschung, der den tatsächlichen „Kontakt“ einer Person mit einem Werbemittel oder mit einem Medium bezeichnet.
Firmenname, Adresse, Telefonnummer, Faxnummer, E-Mail-Adresse und Ansprechpartner.
Durchschnittskontakte, OTS.
Zusammenfassung von Kontakthäufigkeiten zu Gruppen.
Bruttoreichweite, Sehbeteiligung.
Je nach Intensität der Mediennutzung haben die von einer Kampagne erreichten Personen unterschiedliche Kontakthäufigkeiten mit dieser Kampagne. Sie werden dementsprechend unterschiedlichen Kontaktklassen zugeordnet. Die Kontaktverteilung zeigt, wie viele Personen auf die einzelnen Kontaktklassen entfallen. Sie wird auch als Maßstab zur Beurteilung der Werbewirkung verwendet.
Bezeichnet das Zusammenwachsen verschiedener Werbeträger und Werbemaßnahmen (zum Beispiel eine Verknüpfung eines TV-Werebauftritts mit einer begleitenden Online-Kampagne).
Statistischer Zusammenhang zwischen zwei oder mehreren Variablen.
Sukzessive Summierung. Im Bereich der Mediaplanung handelt es sich bei einer Kumulation um das Summieren der Einzel-Reichweiten einer Werbekampagne zur Brutto- oder Netto-Reichweite der Gesamtkampagne.
Ermittlung des kurz- und langfristigen Zuschauerwachstums über eine beliebige Auswahl von Sendungen, Werbeblöcken oder Zeitintervallen. Diese Analyseart wird in der Programm- und der Werbeplanung eingesetzt.
Anzahl der Personen in der Zielgruppe, die mindestens einmal von einer Kampagne erreicht wurden.
Kundennetto bezeichnet den Betrag, den der Kunde für einen Spot zahlen muss. Das Kundennetto ergibt sich aus dem Preislistenbrutto abzüglich aller gewährten Umsatzrabatte und abzüglich der Agenturprovision, sofern über eine Mediaagentur gebucht wurde.
Leseranalyse Entscheidungsträger. Alle drei Jahre wird vom GWA ein spezielles Segment der Leserschaften von 24 ausgewählten Zeitschriften und Zeitungen analysiert: Die Führungskräfte in Wirtschaft und Verwaltung. Die Ergebnisse dieser Analyse dienen den Mediaplanern zur Auswahl geeigneter Medien für die Investitionsgüter-, Unternehmens- und Dienstleistungswerbung.
Aufsichtsbehörden der privaten Hörfunk- und Fernsehsender. Ihre Aufgabe besteht in der Lizenzierung der privaten Funk- und Fernsehsender und deren Kontrolle, z.B. in Bezug auf die Einhaltung der Werberichtlinien.
23.00 Uhr - 01.00 Uhr
Markteinführung eines neuen Produkts oder einer neuen Marke.
Als Layout wird die Entwurfsskizze einer Werbeidee bezeichnet, die bereits relativ aussagekräftig ist und als Anhaltspunkt für eine spätere grafische Umsetzung dieser Idee dient. Das Layout bestimmt auch, was, wo und wie auf dem späteren Werbemittel zu sehen sein wird. Es enthält allerdings noch keine Details.
AGF/GfK-Daten über z.B. Reichweite, Marktanteil oder Zielgruppenzusammensetzung einzelner Sendungen, Zeitschienen oder Sender.
Licencing ermöglicht die kommerzielle Nutzung von gewerblichen Schutzrechten und Produkten gegen Entgelt durch Dritte. Es wird zwischen Produktlizenzen und Werbelizenzen unterschieden. Bei letzteren kann ein Dritter gegen Entgeld das Recht erwerben, bestimmte Symbole wie Medienfiguren, Prominente und Veranstaltungen zu nutzen.
Das Sender- oder Sendungslogo verwandelt sich in das Logo des Werbenden und/oder umgekehrt.
Markenbekanntheit. Anteil der Personen innerhalb einer Zielgruppe, die eine bestimmte Marke kennen. Man unterscheidet zwischen gestützter Erhebung (mit Vorgabe einer Markenliste) und ungestützter Erhebung (ohne Vorgabe einer Markenliste, wobei meistens aber ein Produktbereich angegeben wird).
Positive Einstellungen einer Gruppe oder Person gegenüber einer speziellen Marke oder Marken im Allgemeinen.
Beschreibt die Gesamtheit aller Personen, an die planmäßig die marketingpolitischen Instrumente (wie beispielsweise die Kommunikations- oder Preispolitik) gerichtet werden. Diese beinhalten den potenziellen Käufer- und Verbraucherkreis, der durch Marketing-Maßnahmen visiert und beeinflusst werden soll.
Untersuchungen, in denen Daten zum Konsumverhalten und zur Medianutzung kombiniert werden. Beispiel: AWA oder VuMA.
Einmalige Untersuchung eines bestimmtes Marktes unter Anwendung von Methoden aus der Marktforschung.
Der Marktanteil einer Sendung oder eines Senders in einem definierten Betrachtungszeitraum ergibt sich aus dem Anteil der entsprechenden Sehdauer an der Gesamtsehdauer. Berechnung: Anteilige Sehdauer Sender oder Sendung (in Min.) / Sehdauer TV gesamt (in Min.) x 100 = MA (%).
Die Marktforschung dient der Informationsgewinnung bzw.- verbesserung über einen gewissen Teilmarkt. Grundsätzlich wird zwischen Marktforschung, Marketingforschung und Absatzforschung unterschieden. Weitere Abgrenzungen beziehen sich auf die empirische und theoretische Marktforschung, die betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Marktforschung sowie auf die prospektive (auf die Zukunft gerichtete) und adspektive (auf die Gegenwart gerichtete) Marktforschung.
Media Control mit Sitz in Baden-Baden besteht seit 1976 und betreibt Medienbeobachtung- und auswertung. Media Control ist einer der Lizenznehmer der Daten aus dem AGF/GfK Fernsehpanel und vermarktet diese z.B. an die Presse. Daneben ist Media Control auch im Bereich der Ermittlung von Abverkaufszahlen der Unterhaltungsbranche aktiv.
Tarife für die Belegung eines Werbeträgers, z.B. Anzeigentarife, Tarife für TV- und Hörfunkspots etc.
Die MA (Media-Analyse) analysiert die Medialeistung von Werbeträgern sowie soziodemographische Merkmale der Mediennutzer. Sie stellt damit eine wichtige Planungsgrundlage für die Mediagattungen Print und Funk dar. Herausgeber ist die AG.MA (Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse, www.agma-mmc.de). Seit 1998 wird die MA zweimal jährlich durchgeführt.
a) Einsatz verschiedener Werbeträger in einer Kampagne (z.B. TV- und Online-Werbung). b) Anteil der verschiedenen Werbeträger in einer Kampagne (z.B. 80 % TV-, 20 % Print-Werbung)
Die Media-Strategie umfasst den allgemeinen Rahmen für eine sinnvolle und zielgerechte Mediaplanung (Media-Mix, Kampagnenzeitraum, Werbedruckverteilung). Dazu müssen Marketing,- Werbe,- und Mediaziele definiert werden.
Übersetzung der Merkmale einer Marketing-Zielgruppe in Merkmale, die eine Mediaplanung erlauben. Die Marketing-Zielgruppe wird dabei mit den über den gewählten Werbeträger verfügbaren Merkmalen möglichst äquivalent nachgebildet.
Eine Mediaagentur ist eine Agentur, deren Leistungsangebot in der Entwicklung und Durchführung der Mediaplanung, des Mediaeinkaufs und der Leistungskontrolle für ihre Kunden besteht.
Das Mediabriefing ist eine Aufstellung aller für die Mediaplanung relevanten Fakten. Im wesentlichen sind dies Informationen über Hersteller, Produkt, Marktsituation, Werbeetat, Zielsetzungen und Gestaltungskonzeptionen.
TV, Radio, Print, Internet, Plakat
Die Mediaplanung beschreibt die Auswahl der Werbeträger, die den angestrebten Marketingzielen am meisten entsprechen und die Bestimmung des optimalen Media-Mix miteinbezieht. Dafür werden Techniken wie die Erfahrungswerte des Mediaplaners oder zu hoch formalisierte Media-Selektion-Programme und Optimierungsmodelle angewandt. Ziel der Mediaplanung ist die Aufstellung eines Mediaplans, der bei gegebenem Werbebudget die maximal effiziente Wirkung erreicht.
Ähnlich wie der Rundfunkstaatsvertrag für den Rundfunk, regelt der Mediendienste-Staatsvertrag die Rahmenbedingungen für elektronische Informations- und Kommunikationsdienste. Zu den Mediendiensten gehören z.B. reine Teleshopping-Sender, Textdienste oder Abrufdienste für Medieninhalte.
Merchandising bezeichnet im Filmgeschäft den Vertrieb von Produkten, die in einem thematischen Zusammenhang mit TV- oder Kino-Produktionen stehen. Typische Merchandising-Produkte sind Begleitbücher, Videokassetten und Tonträger. Unter den Begriff Merchandising fällt auch der Handel mit Lizenzrechten (Licensing), das heißt die Vergabe von Nutzungsrechten an Programmen und geschützten Markennamen, Symbolen, Figuren oder Logos.
Die Multimedia Home Platform ist eine in Digital-Receiver integrierbare, offene Software-Plattform, welche neben dem Empfang von digitalen Fernseh- und Radioprogrammen auch den Zugriff auf andere digitale Dienste / Angebote über Satellit, Kabel oder Internet ermöglicht. Das können zum Beispiel EPGs einzelner Sender, Spezialangebote von Kabelbetreibergesellschaften, Video-on-Demand Angebote, Spiele oder Internet-basierte Services sein.
Jährlich vom Statistischen Bundesamt durchgeführte repräsentative Erhebung in 1% der Haushalte in Deutschland, d.h. etwa 370.000 Haushalte bzw. 820.000 Menschen. Die jeweils für eine Dauer von vier Jahren befragten Haushalte werden nach bestimmten Zufallskriterien ausgewählt. Der Mikrozensus liefert Informationen über die soziale und wirtschaftliche Lage in Deutschland. Er ersetzt die bis in die 80er Jahre bundesweit durchgeführten Volkszählungen und liefert ebenfalls wichtige Statistiken für Marketing, Markt- sowie Mediaforschung.
Dieses sind die Sendeunterlagen, die mindestens 2 Wochen vor der Ausstrahlung bei der IP eingetroffen sein müssen. Motivplan: beschreibt, für welches Produkt geworben wird und wie lange der Spot dauert. Einschaltplan: beschreibt, wann (Tag, Uhrzeit) und in welchem Sender für das Produkt geworben werden soll.
Sonderwerbeform, bei der in Form eines dynamischen Bewegungsablaufs der Spot in den Vordergrund des Bildes gerückt und der redaktionelle Inhalt gleichzeitig vom Bildschirm verdrängt wird.
Koordinierte und kombinierte Anwendung mehrerer Medien.
Gängige Maßeinheit zur Beurteilung von Mediaplänen. Die Nettoreichweite in % oder in Mio. gibt an, wie viele Personen aus der Zielgruppe durch eine Kampagne mindestens einmal erreicht wurden. Jede erreichte Person wird dabei nur einfach gezählt, auch wenn sie mehrere Kontakte gehabt hat. Berechnung: Brutto-Reichweite / Durchschnittskontakte = Netto-Reichweite.
Die Nettowerbeaufwendungen stellen die tatsächlichen Kosten für die Schaltung von Werbung dar. Von den Bruttowerbeaufwendungen werden die Kosten für die Media-Agenturen sowie eventuell gewährte Rabatte (z.B. Agenturrabatt) abgezogen.
Alle nicht zu den klassischen Medien gehörenden elektronischen Medien, die auf digitale Speicherung oder Übertragung zurückgreifen, wie Online-Dienste, CD-Rom oder DVD.
Werbung im Vorfeld von Nachrichten: Ein Einzelspot ist über einen Rahmen, der Uhrzeit und Programmhinweise enthalten kann, in das Design des jeweiligen News-Formates eingebunden. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserem interaktiven Special Ads Guide.
ist ein internationales Marktforschungsinstitut. Eine deutsche Tochtergesellschaft mit Sitz in Hamburg erhebt monatlich die Brutto-Werbeaufwendungen der wichtigsten Mediagattungen und Werbeträger nach Wirtschaftsbereichen, Firmen und Produkten (Marken).
Ein vom Marktforschungskonzern Nielsen in Deutschland im Jahre 1993 eingeführtes Erhebungssystem, das die Mediennutzung und die Kaufentscheidungen in den gleichen Haushalten eines repräsentativen Haushaltspanels ermittelt. Dazu registriert jedes Haushaltsmitglied seine Einkäufe mit Hilfe eines Handscanners, der Daten und Informationen betreffend den Einkaufsort, die Anzahl der gekauften Produkte oder den Preis ermittelt.
Zusammenfassung von Bundesländern in Gruppen regionaler Zusammengehörigkeit nach soziodemographischen Merkmalen und Handelsstrukturen der jeweiligen Gebiete durch Nielsen Media Research. In Deutschland bestehen folgende Nielsen Gebiete: Gebiet 1: Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen Gebiet 2: Nordrhein-Westfalen Gebiet 3a: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland Gebiet 3b: Baden-Württemberg Gebiet 4: Bayern Gebiet 5a: Berlin West Gebiet 5b: Berlin Ost Gebiet 6: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt Gebiet 7: Thüringen, Sachsen
23.00 Uhr - 06.00 Uhr
Von den Haushalten die am Fernsehpanel der GfK teilnehmen, werden täglich die Daten der TV-Nutzung abgerufen. Diese gewonnenen Daten werden Nutzungsdaten genannt.
Von den Haushalten die am Fernsehpanel der GfK teilnehmen, werden täglich die Daten der TV-Nutzung abgerufen. Diese gewonnenen Daten werden Nutzungsdaten genannt.
Unter dem Begriff OLAP werden Technologien zusammengefasst, Methoden wie auch Tools, die die Ad-hoc-Analyse multidimensionaler Informationen unterstützen. OLAP ist eine Komponente der entscheidungsorientierten Informationsverarbeitung und hat sich zu einer der Hauptlösungen herauskristallisiert, um Daten aus großen Datenbeständen zu analysieren. OLAP konzentriert sich bei der Analyse hauptsächlich auf das Berichtswesen. Die Daten werden aus den Datenquellen in einem multidimensionalem Datenwürfel (OLAP-Cube) zusammengefasst und dann in Berichten mit Tabellen und Grafiken angezeigt. Der Anwender kann sich die Dimensionen, die für ihn interessant sind, auswählen und dann die Daten dieser Dimensionen darstellen.
Organisation der Mediaagenturen innerhalb des GWA. Die OMG wurde 1999 gegründet und vereinigt die meisten Mediaagenturen Deutschlands. Ziel dieser Organisation ist die Wahrnehmung der Ziele und Belange der Mediaagenturen.
Bereits gestartete und derzeit ausgestrahlte Werbekampagne.
Im Bereich der Media-Planung wird die Optimierung zur Reduzierung von Kosten genutzt. Ziel ist die maximale Medialeistung bei minimalem Budgeteinsatz. Es existieren verschiedene Strategien zur Optimierung, wie etwa quantitative (z.B. TKP-orientiert) oder qualitative (z.B. nach Umfeldern).
Opportunity to see. Siehe Durchschnittskontakt.
Overspill bezeichnet die Empfangbarkeit oder Nutzung eines TV-Senders über seine Ländergrenzen (bzw. Kernsendegebiete) hinaus.
Die OWM [www.owm.de] (Organisation Werbungtreibende im Markenverband) wurde 1995 gegründet und vertritt die Interessen der werbungtreibenden Wirtschaft gegenüber den Marktpartnern (Sender, Verlage, Agenturen), politischen Entscheidungsträgern und der Medienforschung. Die OWM ist bemüht um mehr Wettbewerb und mehr Werbemöglichkeiten in den Medien sowie um eine effiziente Werbewirkungs- und Werbeerfolgskontrolle.
Auch Seitenzugriffe. Anzahl der Sichtkontakte beliebiger Online-Nutzer mit einer HTML-Seite, die Werbung führt.
Repräsentativer Personenkreis, bei dem die Datenerhebung zu mehreren Zeitpunkten durchgeführt wird. Befragungen, die auf dem Panelsystem beruhen, haben den Vorteil, die Stabilität und den Wandel von Einstellungen in einem Zeitverlauf (z.B. zwischen verschiedenen Erhebungswellen) einer identischen Stichprobe wiedergeben zu können. Typisches Beispiel im Bereich der Ermittlung der Einschaltquoten ist das GfK-Fernsehpanel, bei dem die Daten der TV-Nutzung mithilfe telemetrischer Methoden täglich erhoben werden.
Pay-TV, bei dem der Zuschauer für die Nutzung eines ausgewählten Kanals eine monatliche Gebühr bezahlt, unabhängig davon, wie oft er von dieser Möglichkeit Gebrauch macht.
Pay-TV, bei dem der Zuschauer nur die tatsächlich gesehene Sendung zu bezahlen hat.
Kostenpflichtiges Fernsehprogramm, das verschlüsselt ausgestrahlt wird und nur mit entsprechendem Decoder genutzt werden kann. Die Abo-Gebühren fallen zusätzlich zu den Fernsehgebühren für die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten und den Gebühren der Kabelbetreibergesellschaft an.
pc#tv ist eine von der GfK-Fernsehforschung entwickelte Auswertungssoftware der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF). Es erfüllt die Ansprüche sowohl an ein schnelles Reporting mit Standardauswertungen, als auch an detaillierte Spezialanalysen mit flexiblen Filter-und Zusammenfassungsoptionen für werbe- und programmbezogene Auswertungen.
Intensität, mit welcher eine Werbebotschaft eine Zielgruppe erreicht und sich bei den Zielpersonen einprägt.
Wahrnehmung. Prozess bzw. Resultat des Informationsgewinns aus der Umwelt sowie aus Körperreizen. Bei der Markt- und Werbepsychologie zählt in erster Hinsicht der Zusammenhang zwischen Wahrnehmung und Werbung, deren Wirkung und Verhalten des Konsumenten.
Personenindividuelle Nutzungsdaten der Fernsehnutzung aus dem AGF/GfK-Fernsehforschungspanel.
Software zur Planung von TV-Kampagnen auf Basis der Fernsehnutzungsdaten aus dem AGF/GfK-Panel. Diese werden monatlich aktualisiert und ermöglichen Auswertungen eines Wochentages in Viertelstundenschritten.
Im Rahmen der Datenanalyse ein der eigentlichen Analyse vorgeschalteter Prozess, bei welchem die Antworten der befragten Personen auf logische Stimmigkeit, Konsistenz, Genauigkeit sowie Vollständigkeit hin überprüft und bei gegebenem Anlass ergänzt und korrigiert werden.
Ort, an dem das Produkt verkauft wird (z.B. im Rewe Laden).
siehe Grundgesamtheit.
Positionierung ist die gezielte Schaffung und Herausstellung von Stärken und Qualitäten, durch die sich ein Produkt klar von anderen Produkten abhebt.
17.00 Uhr - 20.00 Uhr
Im TV-Markt gibt es unterschiedliche Modelle, wie sich die Spotlänge im Preis der Ausstrahlung niederschlägt: a) Linear: Allen Spotlängen liegt derselbe Sekunden-Preis zu Grunde b) Disproportional: Unterschiedlichen Spotlängen liegen unterschiedliche Sekunden-Preise zu Grunde c) Linear mit Aufschlag für Kurzspots: Prinzipiell liegt allen Spotlängen der gleiche Sekunden-Preis zu Grunde, für Kurzspots ist auf Grund des erhöhten Handlingaufwands aber ein prozentualer Aufschlag zu zahlen.
Der Code für den Tarif einer Werbeinsel setzt sich aus der Tarifart und der Preisgruppe zusammen. Die Preisgruppe klassifiziert das Preisniveau einer Werbeinsel. Sie benötigen die Preisgruppe und die Tarifart um die Ratecard der IP Deutschland zu lesen.
Eine Preisliste ist eine verbindliche Vertragsbasis zwischen der Agentur oder dem Werbungtreibenden und dem Werbezeitenvermarkter, die die Buchungskonditionen und Werbepreise festlegt.
Preislistenbrutto bezeichnet den Wert einer belegten Werbefläche nach der offiziellen Preisliste.
Ein Preminder ist ein Singlesplit im redaktionellen Umfeld direkt vor der Unterbrecherinsel.
Person, die dem Verbraucher den Kommunikationsinhalt des Spots präsentiert. Entweder erfolgt die Präsentation aus dem Off im Dialog mit den Darstellern oder direkt durch Produkt-Demonstration.
20.00 Uhr - 23.00 Uhr
Alle auf Papier gedruckten Medien: Zeitschriften, Zeitungen, Bücher etc.
Von privatwirtschaftlichen Anbietern betriebene TV-Sender, die keine Rundfunkgebühren erhalten und sich überwiegend durch Werbung finanzieren (bzw. anderen Erlösformen wie Merchandising oder Programmhandel). Privates Fernsehen gibt es in Deutschland seit 1984. Die Landesmedienanstalten erteilen Lizenzen zur Veranstaltung von Privat-TV.
Im TV ist Product Placement die gekennzeichnete, gegen Geld oder geldwerte Gegenleistung vorgenommene Platzierung von Markenartikeln, Dienstleistungen oder Logos eines Unternehmens in Sendungen.
Product Placement ist ab April 2010 in Deutschland in bestimmten Produktionen erlaubt.
Begründete Aussage über mögliche oder wahrscheinliche zukünftige Ereignisse bzw. Sachverhalte. Für Marktforschung und Marketing sind in erster Hinsicht Markt- und Absatzprognosen von Interesse. Die Prognose konzentriert sich vor allem auf einen künftigen Zustand bzw. die Entwicklung des Marktpotenzials, des Absatzpotentials, des Marktvolumens und des Marktanteils eines Unternehmens.
Sport, Nachrichten, Magazin, Dokumentation, Reportage, Serie, Talk etc.
siehe Sehbeteiligung
Siehe Werbeinselschema.
Diese Sonderwerbeforn dient der exklusiven Präsentation einer Marke oder eines Produkts. Ein bis zu sieben Sekunden langer Sponsorenhinweis stellt dabei in der Regel eine direkte Verbindung zum gesponserten Format her. Das Programmsponsoring bietet die Möglichkeit, durch einen exklusiven Auftritt die klassische Werbekampagne sinnvoll zu ersetzen bzw. zu unterstützen. Mit dem Einsatz von Sponsoring im Fernsehen können unterschiedliche Marketingziele verfolgt werden. So kann z.B. Markenbekanntheit aufgebaut oder ein positiver Imagetransfer vom gesponserten Format auf das Produkt erzielt werden.
Auch Hochrechnung. Im Rahmen der Media-Analyse (MA) wird die Projektion auf Millionen Haushalte bzw. Personen durchgeführt. Hierfür werden die Werte aus den Fallzahlen der Stichprobe auf die Grundgesamtheit der deutsch sprechenden Bevölkerung hochgerechnet (projeziert).
Im Rahmen von Programmtrailern des Senders wird auch der Sponsor des beworbenen Formats genannt.
Bei diesem Verfahren erfolgt die Auswahl der zu befragenden Personen oder Haushalte nach genau definierten Kriterien wie Alter und Geschlecht. Die befragten Personen werden vom Interviewer selbst ausgewählt. Bei der Quota-Stichprobe ist die Repräsentativität im Gegensatz zur Random-Stichprobe durch statistische Fehlerberechnung nicht gesichert. Das Quotenverfahren wird beispielsweise bei der Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse (AWA) des Instituts für Demoskopie, Allensbach, angewandt.
Preisnachlass, den die Werbezeitenvermarkter den werbungtreibenden Unternehmen für die Buchung bestimmter Volumina an Werbeplätzen und -zeiten erteilen.
Die Auswahl der zu befragenden Personen oder Haushalte erfolgt durch Zufall. Die Wahrscheinlichkeit ist für jeden einzelnen der Grundgesamtheit, bei diesem Verfahren in die Stichprobe zu gelangen, gleich. Die Adressen der Befragten werden dem Interviewer genau vorgegeben. Im Gegensatz zur Quota-Stichprobe ist die Repräsentativität anhand statistischer Fehlerberechnungen gesichert. Alle wesentlichen quantitativen Media-Analysen wie z.B. die Media-Analyse (MA) der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (AG.MA) in Deutschland werden auf der Basis einer Random-Stichprobe durchgeführt.
In der Mediaplanung eine Analyse von Medien, Zeitschienen oder Werbeinseln nach einem Kriterium wie z. B. Affinität, TKP, Reichweite zur vergleichenden Beurteilung der jeweiligen Medialeistung.
Es gibt für jeden Sender eine Ratecard, der die Preise aller klassischen Werbeformen entnommen werden können.
Der Begriff Rating ist das englische Synonym für die durchschnittliche Sehbeteiligung einer Sendung oder eines Werbeblocks in Prozent (Einschaltquote).
Widerstand, den beispielsweise Umworbene gegenüber werblichen Maßnahmen haben.
Bei Recall-Tests wird unterschieden zwischen ungestützter und gestützter Erinnerung. Recall beschreibt die Erinnerung der Konsumenten an eine bestimmte Werbung oder deren Inhalte, wie z.B. Markennamen, Slogan oder Produktnutzen.
Recognition
Siehe Sehbeteiligung.
Überarbeitung eines Produktes oder auch eines Unternehmens- bzw. Werbeauftritts zur Wiederbelebung.
Zuverlässigkeit eines wissenschaftlichen Versuchs.
Reminder ist der Hinweis auf den Sponsoren im Anschluss an die Werbeinsel während des gesponserten Formates ("Jetzt weiterhin viel Spaß mit ...").
Man spricht von Repräsentativität, wenn die Ergebnisse (z.B. einer Umfrage) von der Stichprobe auf die Grundgesamtheit übertragbar sind.
Response bezeichnet die Reaktion von Zielpersonen auf eine Werbemaßnahme im Rahmen direkter Ansprache (etwa durch Coupon-Anzeigen, Direkt-Mailings oder DRTV-Spots).
Der Rundfunkstaatsvertrag regelt den öffentlichen und privaten Rundfunk länderübergreifend. Er enthält u.a. Regelungen zu Werbeformen und dem zulässigen Werbevolumen.
Die Ausstrahlungen eines Spots werden auch Schaltungen genannt.
Werbeinseln, die zwischen zwei verschiedenen Sendungen laufen, nennt man Scharnierinseln.
Statistisches Verfahren, das dazu dient, Personen hinsichtlich eines Außenkriteriums (z.B. der Mediennutzung) in einzelne Gruppen mit möglichst unterschiedlichen Merkmalen aufzuteilen.
Sehbeteiligung (durchschnittliche Personenreichweite) kann untergliedert werden in durchschnittliche Programm- oder Werbeinselreichweite. Die Anzahl der Zuschauer in Mio. oder Prozent innerhalb eines bestimmten Zeitabschnitts. Nicht-Seher gehen mit dem Wert 0 ebenfalls in die Berechnung mit ein. Es wird unterschieden zwischen Netto-, und Bruttoreichweite. Die Summe aller individuellen Sehbeteiligungen über alle Personen ist die durchschnittliche Sehbeteiligung der Sendung/des Werbeblocks. Berechnung: Tatsächliche Sehdauer aller Haushalte/Personen (in Min.) x 100 / Mögliche Sehdauer aller Haushalte/Personen (in Min.) = Sehbeteiligung (in %)
Durchschnittliche Nutzungsdauer aller Personen innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Zur Berechnung der Sehdauer wird die Anzahl aller Personen in TV-Haushalten – unabhängig davon, ob sie ferngesehen haben oder nicht – zugrunde gelegt. Berechnung: Gesamtzahl gesehener Minuten / Gesamtzahl aller Personen in Fernsehhaushalten = Sehdauer (in Min.)
Allgemein: Nutzer des Mediums Fernsehen. - Definition nach MA: Anzahl der Nutzer, die in einer durchschnittlichen Werbung führenden halben Stunde mindestens eine Minute konsekutiv ferngesehen haben. - Definition nach AGF/GfK: Anzahl der Nutzer in einem bestimmten Zeitintervall, die mindestens eine Minute konsekutiv ferngesehen haben (bis 1999: Netto-Reichweite). Unberücksichtigt bleibt, wie lange die entsprechende Person ferngesehen hat. Bei der Berechnung der Sehbeteiligung hingegen wird jede Person mit dem Anteil gezählt, der ihrer Sehdauer im Verhältnis zur Dauer der Sendung entspricht. Dieser Quotient aus Sehdauer zu Sendungsdauer wird mit dem Gewicht pro Person zur individuellen Sehbeteiligung verrechnet. Die Summe aller individuellen Sehbeteiligungen über alle Personen ist die durchschnittliche Sehbeteiligung der Sendung/des Werbeblocks.
Zusammensetzung der Zuschauer nach soziodemographischen Merkmalen.
Beim Sendeband muss es sich um ein Digital Betacam D6 (Tonpegel R 68, EBU) handeln.
Das Sendematerial besteht aus den Motiv- bzw. Einschaltplänen und dem Sendeband , auf dem der Spot gespeichert ist.
Das Sendernetto bezeichnet den Betrag, der sich aus dem Kundennetto abzüglich Skonto und der IP-Provision ergibt.
Wörtlich übersetzt: „Draufstellbox“. Die Set-Top-Box ist ein Zusatzgerät zum Fernsehapparat, das dessen Funktionen erweitert. Es kann sich zum Beispiel um Satelliten-Empfänger, Decoder für den Empfang von Digital-Fernsehprogrammen oder PayTV-Decoder handeln. Set-Top-Boxen übernehmen Funktionen wie die Dekomprimierung und Entschlüsseldung von Daten, die Digital-Analog-Umwandlung, die Rückkanalverwaltung und die Abrechnung bei Pay-per-View-Programmen.
SevenOne Media ist Deutschlands größtes Vermarktungsunternehmen für audiovisuelle Medien. Die 100-prozentige Tochter der ProSiebenSat.1 Media AG hat ihren Sitz in Unterföhring bei München. Das Portfolio von SevenOne Media umfasst die Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe; Sat.1, ProSieben, Kabel 1 und N24. (Quelle: www.sevenonemedia.de)
Wörtlich übersetzt: „Draufstellbox“. Die Set-Top-Box ist ein Zusatzgerät zum Fernsehapparat, das dessen Funktionen erweitert. Es kann sich zum Beispiel um Satelliten-Empfänger, Decoder für den Empfang von Digital-Fernsehprogrammen oder PayTV-Decoder handeln. Set-Top-Boxen übernehmen Funktionen wie die Dekomprimierung und Entschlüsseldung von Daten, die Digital-Analog-Umwandlung, die Rückkanalverwaltung und die Abrechnung bei Pay-per-View-Programmen.
SevenOne Media ist Deutschlands größtes Vermarktungsunternehmen für audiovisuelle Medien. Die 100-prozentige Tochter der ProSiebenSat.1 Media AG hat ihren Sitz in Unterföhring bei München. Das Portfolio von SevenOne Media umfasst die Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe; Sat.1, ProSieben, Kabel 1 und N24. (Quelle: www.sevenonemedia.de)
Anteil der Werbeinvestitionen einer Kampagne bzw. Marke an den Werbeinvestitionen eines definierten Marktes.
Anteil der gemessenen Werbeerinnerung einer Marke an der Summe der Erinnerungswerte aller dem entsprechenden Produktbereich zugehörigen Marken.
Anteil einer Kampagne oder einer Marke an den Durchschnittskontakten pro Person eines definierten Gesamtmarktes (auch Netto-Betrachtung).
Auch als Share of Advertising bezeichnet. Anteil der Bruttowerbeaufwendungen für eine Marke an den Gesamt-Werbeinvestitionen eines definierten Marktsegments.
Anteil einer Marke bzw. Kampagne an den Kontakten (Bruttoreichweite) eines definierten Gesamtmarktes (auch Brutto-Betrachtung).
Modellhafte Nachbildung eines Prozesses oder Ereignisses. Simulation dient innerhalb der Betriebswirtschaft und beim Marketing dem Auffinden von relativ günstigen Kombinationen wie der Optimierung im Bereich der Mediaplanung- und Selektion.
Ein Singlesplit ist ein Singlespot im Splitscreen. Der Spot ist Teil des redaktionellen Programms im Abspann von ausgewählten Formaten. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserem interaktiven Special Ads Guide.
Ein Singlespot (Einzelspot) läuft außerhalb einer Werbeinsel im laufenden Programm. Einzelspots können auch im Abspann einer Sendung oder vor einer Werbeinsel (Preminder) ausgestrahlt werden. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserem interaktiven Special Ads Guide.
Die AGF-Fernsehdaten sind auch nach Sinus-Milieus auswertbar. Die Sinus-Milieus sind eine Typologie, die über die Lebenswelt und den Lebensstil der Menschen definiert ist - und nicht über demographische Kriterien wie Schulbildung, Beruf oder Einkommen. Grundlegende Wertorientierungen gehen dabei ebenso in die Analyse ein wie Alltagseinstellungen (zur Arbeit, zur Familie, zur Freizeit, zum Konsum). Die Sinus-Milieus fassen also Menschen zusammen, die sich in Lebensauffassung und Lebensweise ähneln.
z.B. Dauerwerbesendung, Special Ads.
Soziodemographische Merkmale sind quantitative Merkmale zur Beschreibung einer Zielgruppe unter sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten wie Geschlecht, Alter, Einkommen, Familienstand, Haushaltsgröße oder Bildung.
Soziopsychographische Merkmale sind qualitative Merkmale zur Beschreibung einer Zielgruppe, wie z.B. Verhalten und Einstellungen.
Anders als Vollprogramme sind Spartenprogramme im Rahmen ihrer Lizenz nicht verpflichtet, alle klassischen TV-Programmressorts wie Information, Kultur, Bildung, Sport und Unterhaltung zu berücksichtigen. Inhaltlich und programmlich orientieren sich Spartenkanäle an definierten Zielgruppen und speziellen Interessengebieten (z.B. Programme für Kinder, Sport, Nachrichten/Information, Spielfilme oder Musik).
Spezielle Werbeformen, die sich durch Art, Inhalt, Länge und Präsentation von klassischen TV-Spots unterscheiden (z. B. Sponsoring, Splitscreen, Singlespot, News-Watch). Special Ad ist der Oberbegriff für die sonstigen Formen der Produkt- oder Markenpräsentation im TV-Programm, die nicht Werbespot im engeren Sinne sind. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserem interaktiven Special Ads Guide.
Werbeausgaben eines Unternehmens, z.B. im Rahmen einer Kampagne.
Hier teilt sich der Bildschirm. Im großen Fenster sieht der Zuschauer die Werbebotschaft, im kleinen kann er das laufende Programm verfolgen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserem interaktiven Special Ads Guide.
Ein Werbungtreibender präsentiert sein Produkt mit einem Sponsorenhinweis exklusiv vor (Indikativ), in ( Reminder ) und nach einer TV-Sendung (Abdikativ). Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserem interaktiven Special Ads Guide.
Mit einem Spot ist eine Werbeausstrahlung (z.B. ein klassischer TV-Spot) gemeint, die ein Produkt oder eine Dienstleistung anpreist.
Die übliche Bezugsbasis für Preisangaben ist der 30-Sekunden-Spot.
Ein Stimulus (Reiz) soll eine Verhaltensänderung des Rezipienten (Empfänger) herbeiführen.
Legt schriftlich und teilweise illustriert das gesamte Konzept eines Werbespots von der Idee über Drehort, Text, Ton und Schnitt etc. fest.
Überblick über die geplanten Werbemaßnahmen innerhalb einer Kampagne, d. h. zu welchem Zeitpunkt, in welchem Zeitraum, mit welcher Frequenz und in welchen Werbeträgern welche Werbemittel eingesetzt werden.
Fehlstreuung. Durch Werbemaßnahmen erzielte Kontakte bei Personen, die nicht in der definierten Zielgruppe enthalten sind.
Stripping bezeichnet in der Fernsehbranche das Senden von Serien an bestimmten Tagen zur selben Tageszeit. Es bezieht sich neben der Bündelung von Serien zu Programmflächen auch auf die Zusammenfassung von Spielfilmen zu bestimmten "horizontalen" (über die Woche hinweg) oder "vertikalen" (über den Tag hinweg) Reihen.
Prozentuale Zusammensetzung einer Zielgruppe nach unterschiedlichen Kriterien (z. B. Geschlecht, Alter etc.) bezogen auf die Gesamtzahl der Zielpersonen.
Prozentanteil einer Teil-Zielgruppe an der Gesamtzahl der Zielpersonen. Im Fernsehbereich wird zur Berechnung des Strukturanteils die Programm-Reichweite der Zielgruppe (z.B. E 14-49) ins Verhältnis gesetzt zur Programm-Reichweite TV gesamt (Zuschauer 3+). Berechnung: Programm-Reichweite Zielgruppe (in Mio.) x 100 / Programm-Reichweite TV gesamt (in Mio.) = Strukturwert (in %)
Ein Sponsoring, das einen ganzen Tag lang im Umfeld sämtlicher Formate und Sendungen eines Senders auftritt. Im Gegensatz zum normalen Sponsoring beschränkt sich das Tagessponsoring nicht auf bestimmte Formate oder Sendungen.
Zwei inhaltlich verbundene Einzelspots (Singlespot) für ein Produkt, die kurz aufeinanderfolgend ausgestrahlt werden, um die Werbewirkung zu erhöhen.
Als Tarif bezeichnet man den offiziellen Preis für 30-Sekunden-Spots je Sender und Preisgruppe. Der Tarif dient als Grundlage zur Berechnung des Tausendkontaktpreises (TKP) in den Auswertungssystemen der AGF.
Der Code für den Tarif einer Werbeinsel setzt sich aus der Tarifart und der Preisgruppe zusammen. Die Tarifart gibt an, ob es sich z.B. um Standardtarife, Kinder-Tarife, Event-Tarife oder Sonderwerbeformen handelt.
Siehe Preisgruppe.
Siehe Ratecard.
Wert zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit einer Werbeschaltung. Gibt an, wie hoch die Kosten waren, um 1.000 Personen der Zielgruppe zu erreichen. Berechnung: TKP = Kosten / Brutto-Reichweite * 1.000
Typologie der Wünsche Intermedia. Vom Burda Advertising Center jährlich in Auftrag gegebene Markt-Media-Analyse mit dem Ziel, die Mediennutzung und das Konsumverhalten der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren zu untersuchen. Beinhaltet ein breites Spektrum von Fragen zu Lifestyle, Produkt- und vor allem Markenverwendung.
Ein Teaser ist ein Werbeelement, das der Aufmerksamkeitssteigerung dient. Beim Sponsoring im TV kann es sich zum Beispiel um einen kurzen Ankündigungsspot handeln.
Die Technische Reichweite gibt an, wie viele Personen bzw. Haushalte ein Sender in einem Gebiet potenziell, d. h. aufgrund der technischen Gegebenheiten, erreichen kann. Dabei wird nicht auf die Ausstattung der Haushalte mit entsprechenden Empfangsgeräten zurückgegriffen, sondern auf die Verbreitung durch Telekom, Kabelnetzbetreiber oder Satellitenprovider. Im Rahmen der Fernsehforschung wird stattdessen das Empfangspotenzial verwendet, dem die empirisch ermittelte Verbreitung von TV-Programmen in den Haushalten zugrunde liegt.
TV-Einkaufssendung, bei der die Zuschauer die Möglichkeit haben, die vorgestellten Produkte und Dienstleistungen sofort zu bestellen.
Fernsehempfang von auf dem Boden (=terrestrisch) stationierten TV-Sendern, der z.B. mit einer Dach- oder Zimmerantenne ermöglicht wird. Es wird unterschieden zwischen analoger Verbreitung und digitaler Verbreitung (DVB-T). Neben terrestrischen Empfang gibt es noch die TV-Verbreitung über Kabel und Satellit.
Werbespot-Format, in dem eine Person positiv über ein Produkt spricht. Man unterscheidet zwischen Celebrity Testimonial (bekannte Persönlichkeiten) und Real People Testimonial (Normalverbraucher).
Werbespot-Format, in dem eine Person positiv über ein Produkt spricht. Man unterscheidet zwischen Celebrity Testimonial (bekannte Persönlichkeiten) und Real People Testimonial (Normalverbraucher).
Zeitabschnitt innerhalb des Tages (z. B. 17.00 Uhr – 20.00 Uhr).
Synonym für "Software". In der Mediaplanung wird beispielsweise das TV-Planungstool pc#tv zur Auswertung der Daten aus dem AGF/GfK Fernsehpanel verwendet.
Ankündigungs-Spot für Programmformate, Sendungen oder Sender.
Drei zusammenhängende Spots, die jeweils durch einen oder mehrere Fremdspots getrennt werden.
Software zur Planung und Kontrolle von TV-Kampagnen auf Basis der AGF/GfK-Daten.
Werbespots, die den Zuschauer auffordern, das beworbene Produkt oder auch Informationsmaterial sofort über eine eingeblendete Telefonnummer zu bestellen.
Der Begriff TV-Gesamt beschreibt für eine Sendung, wie viele Zuschauer während der Sendung überhaupt - also unabhängig vom eingeschalteten Sender - durchschnittlich ferngesehen haben. TV-Gesamt entspricht der durchschnittlichen Sehbeteiligung aller Personen während der Sendung über alle Sender.
Verfahren, das verschiedene Merkmalsträger klassifiziert. Diese Klassifizierung dient der Einordnung von nicht überschaubaren Datenmengen. Merkmalsträger werden in Gruppen eingeordnet, die in sich homogen, unter sich allerdings nach Möglichkeit heterogen sind. Vor allem die Faktoren- und Clusteranalyse kommen als Verfahren zur Anwendung.
Werbeinseln, die innerhalb einer Sendung ausgestrahlt werden, heißen „Unterbrecherinseln“.
Unique Selling Proposition. Außergewöhnlicher, kaufanregender Vorteil, durch den sich ein bestimmtes Produkt von konkurrierenden Produkten abgrenzt (z.B. Verkaufsvorteil von Sonderwerbeformen wie Splitscreens, Exclusivinseln, etc.)
Gültigkeit bzw. Übereinstimmung von Befragungsergebnissen mit der Realität.
Von den Verlagen Heinrich Bauer und Axel Springer jährlich durchgeführte Markt-Media-Analyse mit dem Ziel, die Mediennutzung und das Konsumverhalten der Erwachsenen ab 14 Jahre darzustellen.
Im Gegensatz zu Spartenprogrammen decken Vollprogramme ein breites Spektrum von Inhalten aus den Bereichen Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung ab.
Markt-Media-Analyse für elektronische Medien. Ziel ist die Einbeziehung von Konsum-Zielgruppen in die Mediaplanung als Ergänzung zu soziodemographischen Zielgruppen.
Pay-TV, bei dem in einer Programmbibliothek angebotene Sendungen zu beliebigen Zeitpunkten gegen Gebühr abgerufen werden können.
Um die Kunden vor Ort optimal zu betreuen, hat die IP Deutschland in den Städten Hamburg, Düsseldorf, Kronberg und München Verkaufsbüros eingerichtet.
Sonderwerbeform. Im Bewegtbildfenster läuft das redaktionelle Programm, während im Bildrahmen Werbung gezeigt wird. Anschließend tauschen redaktioneller Inhalt und Werbung ihre Plätze: Die Werbung rückt ins Bewegtbildfenster und der redaktionelle Inhalt wird am Bildrahmen gezeigt.
Kumulierte Seherschaft in Prozent, die innerhalb der letzten zwei Wochen mindestens eine Minute konsekutiv einen Sender / eine Sendung gesehen hat.
Werbe-Awareness ist der Anteil der Personen innerhalb einer Zielgruppe, die sich an ein Motiv bzw. eine Kampagne eines Werbemittels erinnern.
Klassische Werbespots werden in Blöcken zusammengefasst ausgestrahlt. Diese Zusammenfassung wird bei den öffentlich-rechtlichen Sendern "Werbeblock", bei den privaten Sendern "Werbeinsel" genannt. Es wird unterschieden in Flankierer- und Scharnierinseln, die zwischen zwei Sendungen liegen, sowie Unterbrecherwerbeblöcke, die innerhalb einer Sendung platziert sind.
Siehe GRP
Unter Werbeform versteht man entweder einen klassischen (TV-) Spot oder eine Special-Ads - Werbeform.
Eine Werbeinsel besteht aus mehreren Werbespots, die zwischen dem Programm ausgestrahlt wird. Es wird hierbei zwischen Scharnier- und Unterbrecherinseln unterschieden. Jede Werbeinsel hat eine individuelle Codierung.
Achtstellige Nummer der Werbeinsel, die zur Identifizierung dient. Die ersten zwei Ziffern entsprechen der Tarifart (TA), die für die Bezeichnung der Werbeform (Standard-, Sonderwerbeform etc.) steht. Die nächsten beiden Ziffern bezeichnen die Preisgruppe (PG), die das Preisniveau der Werbeinsel charakterisiert. Die 5. bis 8. Ziffer der Werbeinselcodierung dienen Ihnen und uns zur genauen Lokalisierung der Werbeinsel, sie haben keine Bedeutung für die Preisfindung: Die 5. und 6. Ziffer gibt die Stunde an, in der die Werbeinsel ausgestrahlt wird, die letzten beiden Ziffern bilden eine fortlaufende Nummer, die nur zur Abgrenzung von Werbeinseln mit gleicher Tarifart, Preisgruppe und Stunde dient.
Anzahl der Zuschauer in Mio. oder Prozent die eine bestimmte Werbeinsel gesehen haben.
Es gibt für jeden Sender ein Programmschema, das den Programmablauf detailiert darstellt. Die Werbeinselschemata der IP Deutschland finden Sie hier.
Es wird unterschieden zwischen Brutto- und Netto-Werbeinvestitionen: Die Brutto-Werbeinvestitionen bezeichnen die Aufwendungen der Werbungtreibenden für die Werbeschaltung entsprechend der Preisliste. Jegliche Produktionskosten und eventuell gewährte Rabatte werden nicht berücksichtigt. Beim Medium Fernsehen errechnen sich die Brutto-Werbeinvestitionen aus dem Volumen der geschalteten Werbung multipliziert mit den Preisen für die Spotschaltung. Zur Berechnung der Netto-Werbeinvestitionen werden Mittlerprovision für die Mediaagenturen sowie jegliche Kundenmengenrabatte von den Brutto-Werbeinvestitionen abgezogen. Der ZAW erhebt und veröffentlicht alljährlich im Mai getrennt nach Mediagattungen sowie Werbeträgern die Netto-Werbeinvestionen nach Sendern, da diese die effektiven Umsätze der Fernsehsender darstellen.
Form einer Werbebotschaft: TV-Spot, Anzeige, Funkspot, Kinospot, Plakat, Internet-Seite.
In regelmäßigen Abständen durchgeführte Erhebung der Werbewirkung von Kampagnen nach verschiedenen Indikatoren wie Markenbekanntheit, Werbeerinnerung, Markenimage etc.
Die Werberichtlinien der Landesmedienanstalten definieren die Kontrollpraxis der Landesmedienanstalten für die im Rundfunkstaatsvertrag festgelegten Regelungen bezüglich Umfang und Art der zulässigen Werbung: Die gemeinsamen Richtlinien der Landesmedienanstalten vom 10.02.2000 regulieren somit nach Maßgabe des RfStV die von den Sendern ausgestrahlte Werbung und regeln darüber hinaus auch die Trennung von Werbung und Programm sowie das Sponsoring. Im Einzelnen wird auf folgende Unterpunkte eingegangen: Werbung muss eindeutig erkennbar sein, d.h. sie ist z.B. anhand optischer Mittel (wie Werbelogo) eindeutig von anderen Programmelementen zu trennen. TV-Werbung wird in Form von Blockwerbung ausgestrahlt. Einzelwerbespots sind in Ausnahmefällen möglich. Es darf nicht mehr als 20 % der täglichen Sendezeit Werbung ausgestrahlt werden. Dazu werden neben der klassischen Spotwerbung auch jegliche Sonderwerbeformen, DRTV und Teleshopping miteinbezogen. Es darf nicht mehr als 15% der täglichen Sendezeit für klassische Werbespots verwendet werden. Das Werbelimit pro Stunde beträgt 12 Minuten. Teleshopping-Fenster müssen eine Mindestdauer von 15 Minuten ohne Unterbrechung haben. Täglich sind höchstens acht dieser Fenster zulässig. Diese müssen müssen klar als Teleshopping-Fenster gekennzeichnet sein. Zwischen zwei Werbeunterbrechungen muss ein mindestens 20-minütiger Abstand vorhanden sein. Ausnahmen sind möglich, wenn dramaturgisch zusammenhängende Elemente nicht unterbrochen werden oder natürliche Pausen (z.B. bei Sportübertragungen) bestehen. Außerdem darf sich die Anzahl der Werbeunterbrechungen innerhalb einer Sendung nicht erhöhen. Spielfilme dürfen ein Mal unterbrochen werden, wenn deren programmierte Sendezeit (Bruttoprinzip) länger als 45 Minuten dauert, zwei Unterbrechungen sind zulässig bei 90-minütiger Dauer, drei bei über 110-minütiger Sendedauer. Je eine weitere Unterbrechung ist für jeden weiteren 20 Minuten-Zeitraum zulässig. Gottesdienste sowie Kindersendungen dürfen nicht durch Werbung unterbrochen werden. Schleichwerbung ist nicht erlaubt. Sponsoring ist bei Nachrichtensendungen und Sendungen zum politischen Zeitgeschehen nicht gestattet.
Im Rahmen des Werbetrackings werden die Werbeaktivitäten eines Unternehmens oder einer Marke mit verschiedenen Werbewirkungsindikatoren (z.B. Markenbekanntheit, Markenimage, Werbeerinnerung, etc.) in Bezug gesetzt. Die Werbewirkungsindikatoren können z.B. aus kontinuierlichen oder regelmäßigen Befragungen stammen.
TV, Radio, Print, Internet, Plakat
Der Werbetrenner ist eine drei bis vier Sekunden lange Einblendung zur in den Werberichtlinen geforderten optischen Abgrenzung zwischen Programm und Werbung.
Das Programm, in das eine Werbeinsel eingebettet ist, wird Werbeumfeld genannt.
Werbewirkung bezeichnet die Wirkung von Werbung auf individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen der Zielgruppe. Werbewirkung kann eine Image-, oder Sympathiesteigerung, eine Kaufabsicht oder eine Markenawareness sein. Hierbei spielen Einflussfaktoren wie z.B. Werbeträger, Werbemittel oder Kontakthäufigkeit eine herausragende Rolle. Die IP Deutschland führt kontinuierlich Werbewirkungsstudien durch. Hier gelangen Sie zu den Studien.
Zeit und Umfang der Werbung sind im Rundfunkstaatsvertrag der Länder und in den begleitenden Werberichtlinien der Landesmedienanstalten genau festgelegt (siehe dazu http://www.alm.de/).
Als Zapping bezeichnet man häufiges (schnelles) Wechseln zwischen den Fernsehprogrammen mit der Fernbedienung.
Anteil der Zuschauer, die ein Werbeblock im Verhältnis zur Programmsendung erreicht. In der Praxis von untergeordneter Bedeutung, da Preis-Berechnungen für Werbekunden ausschließlich auf den tatsächlich durch die Werbeinsel erreichten Zuschauern basieren.
Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e.V. mit Sitz in Berlin (www.zaw.de). Dieser Verband vereint sämtliche zur Werbewirtschaft zählende Gruppen und vertritt deren Interessen. Zudem stellt der ZAW alljährlich die Netto-Werbeinvestitionen aller Werbeträger und Mediagattungen fest.
Siehe Timeslot.
Als Dachverband der deutschen Werbewirtschaft koordiniert der ZAW die unterschiedlichen Auffassungen innerhalb der Branche. Der ZAW vertritt die Werbewirtschaft in allen grundsätzlichen Positionen nach außen und bildet den "runden Tisch" für die Formulierung der gemeinsamen Politik und den Interessenausgleich aller am Werbegeschäft Beteiligten. Dieses wird durch die Gremien des ZAW wahrgenommen. www.zaw.de
Eingrenzung der Grundgesamtheit (z. B. der deutschen Wohnbevölkerung) auf einen bestimmten Personenkreis nach sozio-, demographischen, psychologischen oder konsumrelevanten Merkmalen (z.B. Haushaltsführende, Käufer von bestimmten Produkten oder Personen einer bestimmten Einkommensklasse).
Die Zuschauerstruktur beschreibt, wie die Seherschaft soziodemografisch zusammengesetzt ist.